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Selbst in Ländern wie Japan, China und Australien, wo Trinkgelder bis vor nicht allzu langer Zeit unüblich waren, freuen sich heute die Menschen über ein kleines Geldgeschenk als Zeichen der Anerkennung guten Services. Wie aber weiß ich, wie viel Trinkgeld angemessen ist und in welcher Form ich es übergebe? Wir haben uns die Do’s und Don’ts in gängigen Reiseländern und auf Kreuzfahrtschiffen angesehen.

Die Frage „Wie?“ ist am einfachsten zu beantworten: Vorzugsweise nicht in die Hand gedrückt, sondern auf einen neutralen Platz gelegt und in Ländern wie China und Japan sollte die Übergabe unbeobachtet von Dritten erfolgen.

Mit der Höhe des Betrages verhält es sich schon etwas komplizierter: In Mittel- und Südeuropa ist es fast flächendeckend üblich, sich für nette Bedienung mit einem kleinen Betrag zu revanchieren. Und es wird auch erwartet. Dabei gilt als Faustregel: In Mitteleuropa ca. 5-10 Prozent, in den südlichen Ländern rund 10-15 Prozent. In einigen Ländern wie Italien oder Irland ist eine Servicegebühr bereits im Preis inkludiert. In Skandinavien und in den Benelux-Ländern wiederum wird Trinkgeld als Ausdruck besonderer Zufriedenheit gesehen und nicht unbedingt erwartet.

In nordafrikanischen Ländern wie Ägypten, Tunesien oder Marokko, wird der kleine Obolus als Selbstverständlichkeit erwartet, in den Emiraten hingegen, kann diese Geste auf Befremden stoßen – ausgenommen bei ausländischen Arbeitskräften, die Trinkgeld wiederum zu schätzen wissen.

In den USA und in Kanada ist das Trinkgeld sogar Teil des Systems, da das Hotel- oder Restaurantpersonal vom Gehalt alleine nicht leben könnte. 15 Prozent, bei besonderer Zufriedenheit auch 20 Prozent sind angesagt. In Thailand gilt ein Betrag unter 20 Baht (ca. 50 Cent) als kränkend, allzu kleine Summen sollten aber auch in anderen Ländern vermieden werden.

Ein Sonderfall Trinkgeld betreffend sind Kreuzfahrten. Da hat jede Reederei ihre eigenen Regeln: Bei manchen Unternehmen – speziell bei den europäischen – ist das Trinkgeld bereits im Reisepreis inkludiert, andere wiederum geben eine Empfehlung für den täglichen Betrag aus oder legen generell einen fixen Preis fest. Zu bedenken gilt, dass das Grundgehalt des Personals auf Kreuzfahrtschiffen nicht gerade horrend ist – dies gilt vor allem für amerikanische Reedereien - und die Angestellten vielfach auf das Trinkgeld angewiesen sind. Wer sich vor unliebsamen Überraschungen an Bord schützen und das Trinkgeld ins Reisebudget integrieren will, sollte sich also schon vorab bei der Buchung der Kreuzfahrt über die jeweiligen Modalitäten der Reederei erkundigen. 

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