Die sagenumwobene Inkastätte Machu Picchu führt regelmäßig sämtliche Hitlisten an und ist für viele Urlauber der Hauptgrund für eine Reise nach Peru. Doch Peru hat noch so viel mehr zu bieten. Wir verraten Ihnen, was Sie im Land der Inkas nicht versäumen sollten. 

 

Lima: Perus Hauptstadt, die auch den Beinamen „Stadt der Könige“ trägt, ist bekannt für seine vielgelobte kulinarische Szene, die Lage am Pazifik und die Mischung aus kolonialer und moderner Architektur. Idealer Ausgangspunkt für eine Erkundungstour ist der Plaza Mayor im historischen Stadtkern, der umgeben ist von der Catedral de Lima, der ersten Kirche des Landes, und vom Regierungspalast, dem politischen Machtzentrum von Peru. Am Plaza San Martin kann man das legendäre Hotel Bolivar, den Club Nacional und das Theater Colon bestaunen. Einen Besuch wert ist auch die Jiron de la Union, die bekannteste Fußgängerzone Limas, die am Puente de Piedra, der ältesten Brücke der Stadt, endet. Eines der schönsten Barockgebäude des Landes ist die Kirche San Pedro, 1638 vom Jesuitenorden erbaut. Wie es sich für eine Millionenmetropole gehört, kann Lima auch mit einem echten Szeneviertel aufwarten: Barranco, das einstige Fischerdorf vor der Stadtgrenze, wurde früher vor allem von Limas Oberschicht als Kurort genutzt. Heute besticht Barranco, das sich an das Viertel Miraflores anschließt und direkten Küstenzugang bietet, mit seinen hübschen, farbenfrohen Kolonialhäusern. 

 

Arequipa: Perus zweitgrößte Stadt wird wegen ihrer Gebäude aus weißem Vulkanstein im Altstadtzentrum auch die „weiße Stadt“ genannt. Seit dem Jahr 2000 zählt die Altstadt zum UNESCO Weltkulturerbe, sehenswert sind vor allem die herrlichen Kolonialbauten, die breiten Prachtstraßen und die opulenten Kirchen. Einen Besuch wert sind das Kloster Santa Catalina, die Kathedrale, die Jesuitenkirche La Compañía und das Santuarios Museum. Die drei Hausberge Misti, Chachani und Picchu Picchu, allesamt zwischen 5.000 und 6.000 Meter hoch, wachen über die Stadt und sind beliebtes Ziel bei Bergsteigern aus aller Welt. Und auch sonst hat die Umgebung der Stadt jede Menge Highlights für Natur- und Outdoorfreunde in petto – allen voran der berühmte Colca Canyon, die zweittiefste Schlucht der Welt, und der Cotahuasi Canyon.

 

Cusco: Die Stadt ist nicht nur Ausgangspunkt für Machu Picchu, sie liefert auch eindrucksvolle Beweise für die meisterhafte Baukunst der Inka und ist ideales Reiseziel für alle, die sich für Archäologie, religiöse Sehenswürdigkeiten und Traditionen begeistern können. Wenn Sie aktiv in die Kultur eintauchen möchten, beginnen Sie Ihre Besichtigung bei der Kathedrale am Plaza de Armas. Nicht weit davon entfernt befindet sich der Sonnentempel, ein gutes Beispiel für die Verschmelzung der Inka- mit der Kolonialarchitektur. Einen Abstecher wert ist das Barrio de San Blas. Die steilen, engen Straßen und bezaubernden Häuser im Kolonialstil des Kunsthandwerkviertels werden Sie begeistern. Etwas außerhalb der Stadt liegt Tambomachay mit der roten Festung Puka Pukara. Von hier führt ein Pfad zur religiösen Kultstätte Kenko und nach Sacsayhuaman, einer der faszinierendsten Inka-Ruinen in der Peru, von der aus sich Ihnen ein spektakulärer Blick über Cusco eröffnet. 

 

Das Heilige Tal der Inka: Das Urubamba-Tal um Cusco kann mit jeder Menge Inka-Stätten aufwarten, darunter die Zeremonialstätte Moray, die Salzterrassen von Maras, Pisac mit dem gleichnamigen Souvenirmarkt oder Ollantaytambo, für viele nur der Abfahrtsort nach Machu Picchu doch sicherlich eine der beeindruckendsten Anlagen der Inka. Das Tal mit seinen zahlreichen Andendörfern ist geprägt durch Kartoffel-, Mais-, Quinoa-, und Gemüsefelder soweit das Auge reich. Dazu gesellen sich Lama- und Alpakaweiden. Die Gegend eignet sich perfekt, um in die ursprüngliche Lebensweise der Peruaner einzutauchen, ihre Märkte zu besuchen, in idyllischen Landhäusern zu entspannen und die zahlreichen Ruinen wie Chinchero zu besuchen.

 

Iquitos: Die 400.000 Einwohner zählende Stadt mitten im Dschungel des Amazonas ist nur per Flugzeug oder Boot erreichbar. Die Innenstadt um dem Plaza Mayor besticht mit zahlreichen Kolonial- und Prunkbauten und bietet sich zum Flanieren an. Vor allem jedoch ist Iquitos der Ausgangspunkt, um die Regenwaldregion mit all ihrer Flora und Fauna zu erkunden. Beim Besuch einer Urwaldkommune etwa erhält man einen Einblick in die Lebensarten der Amazonasbewohner, während man bei Bootstouren auf dem Amazonas selbst die seltenen rosafarbenen Delfine beobachten kann. Für Abenteuerliebhaber stehen Nachtwanderungen oder Piranha-Fischen zur Auswahl. 

 

Huascarán Nationalpark: Das Schutzgebiet ist vor allem Bergfreunden ein Begriff. Es liegt in den Anden nordöstlich von Lima und bringt mit Stichwörtern wie Cordillera Blanca, Cordillera Huayhuash und Alpamayo die Augen von Bergsteigern aus aller Welt zum Leuchten. 660 Gletscher und 300 türkisblaue Lagunen stellen als Ausflugsziele Wanderer vor die Qual der Wahl.

 

Pacaya-Samiria Nationalpark: Mit 2.080.000 Hektar ist er der zweitgrößte Nationalpark des Landes und liegt etwa 183 Kilometer von Iquitos entfernt. Hier leben zahlreiche teilweise vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten, darunter die Schildkrötenart “Tortuga Charapa", der Riesenflussotter, der schwarze Kaiman oder der rosafarbene Flussdelfin.

 

Palomino-Inseln: Nach einer vierstündigen Bootsfahrt von Limas Hafen Callao aus werden Reisende hier von zwitschernden Vögeln, faulenzenden Seelöwen und schnatternden Pinguinen begrüßt. Wagemutige können sogar mit den Tieren auf Tauchtour gehen und so mit einer ganz besonderen Begegnung in eine abenteuerliche Perureise starten.

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