Berlin ist nicht nur Hauptstadt und politisches Zentrum von Deutschland, die quirlige Metropole hat sich in den letzten Jahren auch punkto Kreativität im Spitzenfeld der europäischen Städte positioniert. Ob Feste, Musik, Kunst und Kultur, Gastronomie, Mode oder nachhaltige, alternative Konzepte – Berlin spielt ganz vorne mit und ist auch für Wiederholungstäter immer wieder einen Besuch wert. 

Bunter Festivalreigen

  • Christopher Street Day, 28.7.: Die bunte, laute Parade von Lesben, Schwulen, Transgendern, Inter- und Bisexuellen für Gleichberechtigung und gegen jede Art von Diskriminierung startet am Kurfürstendamm und endet mit einem großen Finale am Brandenburger Tor. Zahlreiche Stände, mehrere Bühnen und ein breites Unterhaltungsprogramm warten auf Besucher. 

 

  • Breakfast Market @ Markthalle Neun, bis zum 19.8. jeden 3. Sonntag im Monat: Der Breakfast Market ist die Sonntagsausgabe des ultimativen Marktvergnügens. Starten Sie in den Tag mit handgemachten Frühstücksfreuden, von Eggs Benedict bis zu vietnamesischen Porridge, von der Bloody Mary bis zu Weizengras-Smoothies. Lokale Produzenten, herzhafte Köche und süße Konditorinnen präsentieren ihre köstlichen Produkte und Kreationen. Zudem kann man an den Ständen in der Markthalle Neun jeden Donnerstag beim „Street Food Thursday“ für wenig Geld regionale und internationale Gerichte verkosten.

 

  • Classic Open Air, 5. bis 8.7.: Der Gendarmenmarkt, einer der schönsten Plätze in Berlins historischer Mitte, bildet die prachtvolle Kulisse für das Classic Open Air Festival. An fünf Abenden erklingen unter freiem Sternenhimmel populäre klassische und moderne Melodien umrahmt von der klassizistischen Architektur des Konzerthauses, des Französischen Doms und des Deutschen Doms.

 

  • 22. Internationales Bierfestival, 3. bis 5.8.: Willkommen im längsten Biergarten der Welt, den Sie auf 2,2 Kilometern Länge zwischen Strausberger Platz und Frankfurter Tor im Glanz und Charme der historisch imposanten Architektur der Karl-Marx-Allee finden.Es präsentieren sich 350 Brauereien aus 90 Ländern, mit 2400 einmalig vertretenen Bieren. Es gibt 22 Bierregionen mit kulinarischen Spezialitäten und 19 Bühnen mit Live-Musik, mit nationalen und internationalen Künstlern, bei freiem Eintritt.

 

  • Konzertsommer Berlin im Englischen Garten: Zahlreiche hochkarätige Bands aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen, wie Jazz, Pop, World, Funk, Soul, HipHop, usw. spielen im Juli und August im Englischen Garten. Jeweils sonntags um 16:00 und 19:00 Uhr finden Konzerte statt.

 

Alternative Kulinarikgenüsse 

  • Sharing: Geteilte Mahlzeiten in familiär-freundschaftlicher Runde gibt es z. B. im französischen Restaurant „Bricole“, das den Hauptgang abgeschafft hat und alle Gerichte, die miteinander kombiniert werden können, in Entrée-Größe serviert. Im „PeterPaul“ wiederum kommen traditionelle deutsche Gerichte in Tapas-Größe auf den Tisch. So hat man die Möglichkeit, sich durch Sauerbraten, Königsberger Klopse und Kassler durchzukosten. 

 

  • Vertical Farm to Table: „Good Bank“ ist das erste Restaurant der Stadt, das den Großteil der verwendeten Salate und Gemüsesorten direkt vor den Augen der Gäste in vertikalen Beeten anbaut. 

 

Kulturelle Leckerbissen

  • Oh Yeah! – Popmusik in Deutschland, bis 16.9. im Museum für Kommunikation: Diese Ausstellung müssen Sie gehört haben! 90 Jahre Popmusik in Deutschland: Vom Swing der 1920er-Jahre über die Beat-Ära, Punk, die Neue Deutsche Welle, Techno und Hip Hop bis zu heutigen Trends. Mit Kopfhörern tauchen Sie ein in die bunte Welt des Pop, hören an Soundstationen Musiktitel, Radio- und Filmbeiträge und gehen auf eine Zeitreise durch die eigene Vergangenheit. Hier werden nicht nur Hits präsentiert, auch Schlager, Kurioses und Vergessenes gibt es zu entdecken.

 

  • Ara, Ausstellung bis 31.12. im Museum für Naturkunde: Wer hätte gedacht, dass das Nackensteak auf dem Grill etwas mit den Überlebenschancen von Aras, den wunderschönen, bedrohten Papageien in Südamerika zu tun hat? Die Sonderausstellung rückt eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit in den Fokus: Was bedeutet nachhaltiger Naturschutz und verantwortungsbewusstes Handeln in einer sich ständig wandelnden, globalisierten Welt?

 

  • 1961 I 1989. Die Berliner Mauer, Ausstellung in der Gedenkstätte Berliner Mauer: Wie kam es zum Mauerbau? Wieso stand die Mauer solange? Warum fiel sie 1989? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der multimedialen Ausstellung mit zahlreichen Objekten, biografischen Dokumenten und audiovisuellen Medien. Damit verbindet die Ausstellung politische Ereignisgeschichte und Alltagsgeschichte und zeigt die Konsequenzen, die die brutale Teilung der Stadt für die Menschen hatte.

 

Grünes Berlin 

  • Urbane Gärten: Eine gute Gelegenheit, das grüne Berlin zu entdecken und Anregungen für zu Hause zu sammeln, sind die zahlreichen urbanen Gartenprojekte, die teils Schwerpunkte auf interkulturelle oder generationsübergreifenden Austausche setzen. www.anstiftung.de/urbane-gaerten

 

  • Mode mit Bio-Label: Bei der Berlin Fashion Show (3. bis 5.7.) treffen sich nicht nur internationale Designer, sondern auch führende Eco-Fashion-Player. Erstehen kann man vegane Mode und Fair Trade-Kleidung z. B. im „Vegan Fair Fashion Store Loveco“, im „Wertvoll Fair Fashion Store“ oder im „Supermarché – Fair Trade Streetwear“. 

 

  • Vegetarische und vegane Küche: Berlin ist Heimat von über 300 vegetarischen und 30 veganen Restaurants, darunter die beiden mit Michelin-Sternen geadelten Gourmettempel „Cookies Cream“ und „Lucky Leek“. Das größte vegane Sommerfest Europas findet zudem von 24. bis 26.8. am Alexanderplatz statt. 

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